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(in den Ferien geschlossen!)

Schule mit Zukunft, gemeinsam länger lernen in einer bedarfsgerechten Schule.
erstellt von Monika Schütz-Madré
25.11.2009     Klicks:704     A+ | a-
Unter diesem Motto haben SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu einer Bildungsveranstaltung  mit Podiumsdiskussion am Mittwoch, 25.11.2009 um 19.00 eingeladen.
Veranstaltungsort:  Haus Wiesengrund

Leider war es eine Veranstaltung nur dieser beiden Fraktionen.
CDU und FDP haben im Vorfeld eine gemeinsame Veranstaltung zu dem Thema abgelehnt.

Mit Dr. Ernst Rösner vom Institut für Schulentwicklungsforschung der Uni Dortmund hatten wir einen hervorragenden Referenten.

MdL Sören Link, schulpolitischer Sprecher der SPD,
MdL Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin der Grünen, sowie
René Heesen von der Landesschülervertretung
stellten sich in der Podiumsdiskussion den Fragen der interessierten Besucherrinnen und Besucher.

Konsens aller war, die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems in seiner jetzigen Form.

In keinem anderen europäischen Land werden Schülerinnen und Schüler so früh getrennt, wie in Deutschland, nämlich nach dem 4. Schuljahr.
Es ist ungerecht und unverantwortlich, Kinder mit 10 Jahren so zu sortieren, dass damit über ihren späteren Lebensweg entschieden wird.
Das gegliederte Schulsystem kann nicht leistungsgerecht sortieren.
Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche Potentiale mit in die Schule, die sich nicht in Schubladen packen lassen.
Es gibt keine wissenschaftlichen Argumente für unser gegliedertes Schulsystem.

Wie in allen anderen Ländern muss eine deutlich längere gemeinsame Lernzeit aller Kinder das Ziel sein, das sich sicher nicht von heute auf morgen verwirklichen lässt, mit dessen Realisierung wir aber heute anfangen müssen.
Das Ziel ist eine Schule für alle Kinder bis zur 10. Klasse.
Wer eine solche Schule als „Einheitsschule“ diffamiert,wie es das konservative Lager in NRW macht, verschweigt, dass Länder mit integrativen Schulsystemen in internationalen Schulvergleichen immer wieder besser abschneiden.
Die Pisa Studie spricht eine klare Sprache.
Wir brauchen den politischen Willen, in Bildung zu investieren und die Schulen zu Gemeinschaftsschulen umzustrukturieren, wo Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit nicht nur leere Worte sind.

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