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Schule mit Zukunft
erstellt von Monika Schütz-Madré
27.11.2009     Klicks:567     A+ | a-
Dass Schule mit Zukunft nicht das bisherige 3gliedrige Schulsystem sein kann, ist uns von Bündnis 90/Die Grünen schon lange bewußt.
Es wurde bei der Veranstaltung am 25.11.2009 mit Dr. Rösner vom Schulentwicklungsinstitut an der Uni Dortmund, MdL Sigrid Beer, Bündnis 90/Die Grünen, MdL Sören Link, SPD und René Heesen von der Landesschülervertretung noch mal deutlich, dass diese veralterte Schulform keine Zukunft mehr hat.

                  Hautschule und Realschule sind auf Dauer nicht zu halten

Eine Zusammenlegung von zwei kranken Schulformen ergibt nicht eine gesunde Schulform.
Der Vorschlag von Dr. Rösner, eine gemeinsame Schule für alle Kinder bis zur Sek. I, also bis zum zehnten Schuljahr, wurde interessiert wahr genommen.

78 Zuhörer/innen diskutierten nach dem Referat von Dr. Rösner mit ihm und den anderen Podiumsgästen.

Nach dieser informativen Veranstaltung werden wir vom Bündnis 90/Die Grünen mit der SPD und den Freien Wählern eine Elternumfrage im Schulausschuss beantragen.
Da Schulen in ihrem Bestand vom Elternwillen abhängig sind, sind wir der Überzeugung, dass viele Kempener Eltern sich für ihre Kinder eine Schule wünschen, die sich den Kindern anpasst und nicht umgekehrt  

                  Eine Schule mit Perspektiven für die Zukunft unserer Kinder

Jahr für Jahr hinterlässt unser Schulsystem viel zu viele Bildungsverlierer.
Deshalb brauchen wir eine öffentliche Diskussion über eine Schule mit Perspektiven für die Zukunft unserer Kinder.
Offen und fair wollen wir darüber diskutieren, wie Schülerinnen und Schüler optimal gefördert, Bildungsbarrieren abgebaut und Schulen zu modernen Lernorten weiterentwickelt werden können.

1.)
Wir wollen eine pädagogisch kreative Schule, die alle Kinder und Jugendlichen nach ihren individuellen Möglichkeiten optimal fördert und ihnen vielfältige Unterstützung bietet.
2.)
Wir wollen eine bildungsgerechte Schule, in der alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Elternhaus, sozialer oder kultureller Herkunft, die gleichen Chancen haben.
3.)
Wir wollen eine anspruchsvolle Schule, die alle Kinder und Jugendliche motiviert, gute Leistungen zu erzielen.
4.)
Wir wollen eine werteorientierte Schule, die ihren Erziehungsauftrag wahrnimmt und Orientierung durch Werte bietet, die in ihr gelebt und vermittelt werden.
5.)
Wir wollen eine demokratische Schule, in der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam das Lernen gestalten und Verantwortung für ein demokratisches Zusammenleben in der Schule übernehmen.
6.)
Wir wollen eine integrative Schule, die Gemeinschaft fördert und kein Kind ausgrenzt.
7.)
Wir wollen eine zukunftweisende Schule, in der alle Kinder möglichst lange gemeinsam lernen.
8.)
Wir wollen eine angebotsreiche Ganztagsschule, die allen Schülerinnen und Schülern offen steht.
9.)
Wir wollen eine erfolgsorientierte Schule für alle Schülerinnen und Schüler, eine Schule ohne Sitzen bleiben, Abstufungen und Abschulungen.
10.)
Wir wollen eine lebendige Schule, in die Kinder und Jugendliche gerne gehen,  weil dass Leben und Lernen dort Freude macht.

Wenn das gegliederte Schulsystem nach dem Urteil der meisten Bildungsexperten und vieler Lehrerinnen und Lehrer zu sozialen Ungerechtigkeiten führt und den Anforderungen einer modernen Wissenschaft nicht gerecht wird, dann muss es verändert werden.

Die ideologischen „Grabenkämpfe“ sollten endlich der Vergangenheit angehören..
Wir müssen die Fakten ernst nehmen, auch den demografischen Wandel mit einbeziehen und zukunftsfähige Lösungen entwickeln.

Darum werden wir  vom Bündnis 90/die Grünen uns für eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe einsetzten.

Denn - Vielfalt ist nur dort ein Problem, wo Einfalt herrscht.

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