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Bündnis 90 - Die Grünen Ortverband Kempen - aktuelle Lokalpolitik aus Kempen, Kreis Viersen und NRW Nordrhein Westfalen
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Bildung stellt wichtige Weichen für die Entwicklung eines Menschen.
erstellt von Monika Schütz-Madré
21.03.2010     Klicks:693     A+ | a-
Zugang zu guter Bildung ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und demokratischen Teilhabe.
Spätestens seit Pisa wissen wir: Deutschland braucht bessere Bildung, um sowohl leistungsfähiger als auch gerechter zu werden.
Bildung von Anfang an, in besseren Kitas, in einer neuen Schule mit längerem gemeinsamen Lernen und in gebührenfreien Hochschulen.

Wie das aussehen kann, darüber wurde beim grünen Bildungskongress am 21. März 2010 in der ev. Gesamtschule Gelsenkirchen Bismarck diskutiert.

Nach der Begrüßung durch den Leiter de EGG, Herrn Lehmann, sowie Cem Özdemir und Sylvia Löhrmann, berichtete der Pädagoge und renommierte Schulgründer Peter Fratton über seine Pädagogik des autonomen Lernens.

Weitere Referenten waren u.a. Sigrid Beer,(schulpolitische Sprecherin der Grünen)    Dr. Angela Faber, (Deutscher Städtetag)
Norbert Wichmann, (Deutscher Gewerkschaftsbund) H.-J. Claessen, (Vizepräsident Handwerkskammer Düsseldorf) sowie René Heesen, (LandesschülerInnenvertretung)

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Rösner, (Schulentwicklung Uni Dortmund) Manfred Scholle, (Gelsenwasser AG), Dr. Christiansen, (CDU Bürgermeister einer Stadt in Schleswig Holstein, der stolz auf „seine“ Gesamtschule war und Sylvia Löhrmann wurde noch mal deutlich, wie wichtig endlich ein umschalten in der Schulpolitik ist.

Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass in einer GUTEN Schule Kinder gemeinsam länger lernen !

Wir in Deutschland sind unverändert die europäische Insel der frühen Selektion von Bildungschancen.
Deshalb muss die frühe Trennung der Kinder nach 4 Jahren Grundschule überwunden werden.
Gute Bildungspolitik muss sowohl sinnvolle Strukturreformen voranbringen, als auch Qualität  (Lehrerausbildung/Weiterbildung) verbessern.
Die Kinder müssen nicht nur gemeinsam länger lernen, sie müssen vor allem individuell gefördert werden – und selbstverständlich gilt das auch für die Hochbegabten unter ihnen

Ein wichtiges Thema waren auch interaktive/inklusive Schulen, in denen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen

Fazit des Bildungskongresses:

Nicht die Schüler müssen sich an bestehende Schulformen anpassen, sondern die Schule muss sich auf die Verschiedenheit aller SchülerInnen einstellen.

Jede Schülerin, jeder Schüler ist willkommen!

Monika Schütz-Madre

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