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Beitrag zur Revision des Kibiz (Kinderbildungsgesetz)
erstellt von Monika Schütz-Madré
18.01.2011     Klicks:337     A+ | a-
Das KiBiz steht zur Revision an .Viele Eltern, Erzieher und Erzieherinnen, Träger und kommunale Einrichtungen haben in den letzten drei Jahren das KiBiz heftig kritisiert und für Verbesserungen aufgerufen.

Nun soll im Januar 2011 ein geänderter Entwurf des Gesetzes vorgestellt werden.

Bei der Generalrevision bezieht die rot-grüne Landesregierung neben den Kommunen und Trägern auch diejenigen ein, die von CDU und FDP bei der Erstellung des Gesetzes ausgeschlossen waren; die Beschäftigten in den Einrichtungen und die Eltern.

MdL, jugendpolitischer Sprecher des Familienministeriums Wolfgang Jörg: „Wir wollen das KiBiz in keinem Bereich unverändert lassen.

Das Gesetz ist so schlecht, das machen wir komplett neu.

Auch wenn nicht alle Unzulänglichkeiten im System bis März , wenn das Gesetz beschlossen werden soll, beseitigt werden können, werden wir klare Zielsetzungen für die nächsten Jahre formulieren und das Gesetz Schritt für Schritt weiter entwickeln.“

Dazu gehört, das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen.

Die Kosten dafür übernimmt das Land. In jedem Folgejahr soll ein weiteres Kita Jahr beitragsfrei werden, bis schließlich die ganze vorschulische Betreuung kostenfrei ist.
Die Kita ist eine Bildungseinrichtung und Schule ist ja auch gebührenfrei.

Natürlich werde das viel Geld kosten, so MdL Wolfgang Jörg, aber das sei der rot-grünen Landesregierung eine gute Bildung wert.

Denn die Kita sei mit der Ort, in der die Weichen für die Zukunft der Kinder gestellt werden.

Auch beim U 3 Ausbau, bei der Stellung der Ergänzungskräfte und Kinderpflegerinnen, in Sachen Fortbildung und Staffelung der buchbaren Betreuungszeiten, sowie den Pauschalzahlungen pro Kind werde es in den nächsten Jahren Änderungen geben.

Viele kommunale, sowie freie und kirchliche Träger gehen dazu über, keine Jahrespraktikanten mehr einzustellen, weil die Kosten an ihnen hängen bleiben und das KIBIZ keine Refinanzierung vorsieht.

Vor allem das Thema Personalschlüssel und Gruppengröße ist vielen ErzieherInnen wichtig.

Fällt eine Mitarbeiterin aus, droht oft der Kollaps und die Krankenrate steigt.

Oft fehlt die Zeit für notwendige Weiterbildungsmaßnahmen, die aber notwendig sind, gerade in der U 3 Betreuung oder Sprachförderung.

Wir Kempener „Grüne“ befürworten die Anstrengungen der Landesregierung, das KiBiz zu überarbeiten und diesen enormen Verwaltungsaufwand für die Einrichtungen zu reduzieren.

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