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Bündnis 90 - Die Grünen Ortverband Kempen - aktuelle Lokalpolitik aus Kempen, Kreis Viersen und NRW Nordrhein Westfalen
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Redebeitrag zu TOP 20 Rat 11.12.2012
erstellt von Joachim Straeten - Fraktionsvorsitzender
11.12.2012     Klicks:655     A+ | a-
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine sehr geehrte Damen und Herren,

                               Fairtrade- Stadt werden!

bedeutet ein konkretes Zeichen zu setzen für eine gerechte Welt.

Die in der Beschlussvorlage genannten Kriterien sind inhaltlich richtig.
Aber hier geht es um mehr – als nur um Zahlen, Daten und Fakten.

Eine Fairtrade Stadt zu werden bedeutet viel Engagement, viel Spaß und eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen, die an der Zukunft ihrer Stadt mitarbeiten wollen und daran arbeiten, dass der Faire Handel in Deutschland bekannter wird.
Damit tragen wir dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie damit mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.

Zahlreiche Kommunen beschäftigen sich schon lange mit den Themen „Globale Verantwortung“ und „Fairer Handel“.

Wir als Kommune besitzen ein enormes wirtschaftliches Potenzial und üben zugleich eine wichtige Vorbildfunktion aus.

Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung sich seit der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nach Umsetzungsmöglichkeiten in einigen NRW-Städten wie Castrop-Rauxel, Dülmen, Dinslaken, Hamm, Aachen, Bonn, Dortmund, Düsseldorf- um nur einige zu nennen- erkundigt hat, um mit dem Label „Fairtrade Town“ abseits jeglicher Effizienzabwägungen ein aktives Zeichen gegen Armut und Ausbeutung und für einen gerechten Welthandel zu setzen.
Daher stellen wir uns vor, dass dieses Projekt im Rathaus durch das Referat Presse- und Stadtmarketing betreut wird, um die entsprechenden Schritte und Maßnahmen einzuleiten und zu unterstützen, zumal die Teilnahme an der Kampagne für eine Kommune kostenlos ist.
Demzufolge können wir dem Beschlussvorschlag der Verwaltung nicht folgen,
dass hier ein hoher Arbeitsaufwand mit einer hohen Personalkapazitätsbindung vorliegt. Aus unserer Sicht hält sich der personelle Mehraufwand eher in einem begrenzten Rahmen.
Daher werben wir hier nochmals darum, dass Projekt „Fairtrade- Stadt“ als Gemeinschaftsaktion aller im Rat vertretenen Parteien auf den Weg zu bringen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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