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Bündnis 90 - Die Grünen Ortverband Kempen - aktuelle Lokalpolitik aus Kempen, Kreis Viersen und NRW Nordrhein Westfalen
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Geen Plaats voor Fraccen
erstellt von Monika Schütz-Madré
14.09.2014     Klicks:723     A+ | a-
Ist eine gemeinsame Aktion lokaler Gruppen von Bündnis 90/Die Grünen und Groen Links unter Federführung von Bündnis90/Die Grünen Brüggen.

Am 14.09.2014 begann in Brüggen ( Kreis Viersen)  mit der Kunstaktion  Geen Plaats voor Fraccen  eine neue Bewegung. In  der Vorbereitung wurden 100 Holzstühle gesammelt und mit einer kallgelben biologischen Warnfarbe bemalt.

Diese 100 Stühle gingen am Sonntag auf die Reise nach Den Haag. Wer einen Stuhl unterwegs findet, wird gebeten, ihn ein Stück in Richtung Den Haag mit zu nehmen. Auf www.fraccen.eu entstehen nach und nach 100 Wege der 100 Stühle, bis sie spätestens am 15.11. 2014 auf dem „Koekamp“ zwischen dem „Binnenhof“ und dem Wirtschaftsministerium ankommen.

Im Dezember 2014 will die niederländische Regierung Fracking –Bohrungen im deutsch – niederländischen Grenzgebiet zulassen –wenn dagegen kein Einspruch erhoben wird. Auch hierzulande fanden viel zu lange gefährliche Gasbohrungen ohne Wissen der breiten Öffentlichkeit statt. Anfang 2013 wollte die Merkel Koalition mit einem Gesetzentwurf ganz offiziell den Weg für diese umweltgefährliche Technologie frei machen. Ein halbes Jahr später – vor der Bundestagswahl – wurde das Streitthema erst mal vertagt. Fracking bleibt damit ungeregelt.

Fracking ist unverantwortlich und gefährlich!

Mit Sand und einer geheimen Mischung aus diverser Chemikalien wird Wasser in tiefe Erdschichten gepresst. Dort wird Schiefer zum bersten gebracht, woraus Erdgas austritt. Mit einem Teil der Flüssigkeit wird Gas wieder an die Erdoberfläche transportiert. Pro Bohrloch werden 10 Millionen Liter Wasser vergiftet und ins Erdreich gepresst. Nur ein drittel davon kommt als flüssiger Sondermüll wieder an die Erdoberfläche. Der Rest steht im Verdacht, in Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten in Trinkwasser – Horizonte einzusickern! Zudem können durch Fracking Erdbeben ausgelöst werden. Durch das  Aufplatzen des Schiefers kommt es pro Bohrung zu bis zu 100 so genannten „seismischen Aktivitäten“, zwei davon sind an der Erdoberfläche spürbar.

Das Rheinland und der Süden der Niederlande gehören zu den am meisten durch Erdbeben gefährdeten Gebieten in Mittel- und Westeuropa. Der sicherste Weg, ökologische Schäden bei der Öl- und Gasbohrung zu vermeiden, ist der schnelle Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien, da fossile Energieträger dann nicht mehr benötigt werden. Bündnis90/Die Grünen setzen sich daher konsequent für die Energiewende ein.
 
Weitere Informationen zu Fracking unter

www.gruene.de/meine-kampagne/stopp-fracking.html
oder
Aktion: Fracking verbieten!
www.umweltinstitut.org

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