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Bündnis 90 - Die Grünen Ortverband Kempen - aktuelle Lokalpolitik aus Kempen, Kreis Viersen und NRW Nordrhein Westfalen
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ORTSVERBAND KEMPEN            
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„Leben im Quartier“
erstellt von Monika Schütz-Madré
07.11.2014     Klicks:823     A+ | a-
Dieses wichtige Thema, welches uns nicht nur in der Sozialpolitik, sondern auch im Wohnungsbau und bei der Stadtplanung in den nächsten Jahren beschäftigen wird und eine gesamtpolitische und gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt, war Thema unserer Klausurtagung am 01.11.2014. die wir im schönen Ambiente des Unperfekthauses in Essen abhielten.
Unsere Referentin Frau Karola Schmidt, die aus der Praxis der GWA (Gemeinwesenarbeit) kommt, gab uns wichtige Impulse und verdeutlichte sehr interessant, was Leben im Quartier bedeutet und wie ein selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen Gesellschaft gestaltet werden kann.
Unterschiedliche Lebensstile und -situationen führen heute zu unterschiedlichen Anforderungen und Vorlieben hinsichtlich der jeweiligen Lebens- bzw. Wohnformen. Das beschränkt sich nicht nur auf jüngere Menschen. Die meisten Menschen wollen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten und selbst gewählten Lebensumfeld führen. Dies gilt auch bei Unterstützungsbedarf oder gar bei Pflegebedürftigkeit.
Eine wichtige und notwendige Säule zum Leben im Quartier ist die GWA. Sie ist ein prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip der Sozialen Arbeit, das darauf abzielt, gemeinsam mit den Menschen in ihrem Stadtteil nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen.
GWA orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der in einem Quartier lebenden Menschen und fördert die Teilhabe der Menschen am ökonomischen, politischen und kulturellen  Leben.
Eine wichtige Aufgabe der GWA ist die Vernetzung und Kooperation zwischen den Menschen, den verschiedenen Einrichtungen, Akteur*innen im Stadtteil, Verbänden, Vereinen, Behörden, Pflegediensten, Ärzten, Apotheken, Physiotherapeuten, Schulen, Kindergärten, Sportvereinen, Geschäfte der Nahversorgung u.ä..
Vorhandene Ressourcen und Potentiale werden aktiviert, miteinander verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. GWA arbeitet sowohl zielgruppen- als auch ressortübergreifend um die komplexen Aufgaben bewältigen zu können.
Allen Teilnehmer*innen der Klausurtagung ist bewusst, dass Politik die Aufgabe hat, diese Entwicklung in den Quartieren anzustoßen und verantwortlich mitzugestalten.
Im zweiten Teil der Klausurtagung erhielten die Teilnehmer*innen durch unser Mitglied Renè Heesen eine Einführung im Umgang mit dem Ratsinformationssystem und wie IT-Programme spezialisiert für parteiinterne Kommunikation genutzt werden können.

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