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Bezahlbarer und sozialgerechter Wohnraum in Kempen? Leider nicht vorhanden!
erstellt von Monika Schütz-Madré
27.10.2016     Klicks:881     A+ | a-
Am 24. Oktober 2016 diskutierten auf Einladung der Grünen Kempen ca. 45 Gäste mit den  Fachreferenten über dieses heiße und immer aktueller werdende Thema.

MdL Arndt Klocke, Sprecher der Grünen Landtagsfraktion für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr berichtete, dass der Landtag noch vor der Landtagswahl im Mai 2017 eine neue Landesbauordnung verabschieden wird. Das Gesetz soll den Kommunen mehr Spielraum geben und bürokratische Hürden im Genehmigungsverfahren abbauen. Ihm ist bekannt, dass leider vieles in den städtischen Ämtern hängen bleibt, weil diese oft personell zu schlecht besetzt sind.

Dip.-Ing. Roswitha Sinz, seit vielen Jahren tätig in der Wohnungswirtschaft, berichtete über Wohnungspolitik und Stadtentwicklung. Sie vermisst, dass Kempen nicht zu den Regionen in NRW zählt, in denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Mietpreisbremse angewandt werden dürfe. Sie und auch Arndt Klocke werden das und auch Fragen aus dem Publikum mit nach Düsseldorf zur Beratung mitnehmen. Ebenso den Wunsch vom Sozialdezernenten Michael Klee für ein besseres Handlungskonzept und mehr Unterstützung vom Land bei der Ausweisung zusätzlicher Flächen für Wohnungsbau im Regionalplan.
                                                                                                                               
Sozialdezernent Michael Klee berichtete über die Wohnungssituation und das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum in Kempen. Die Stadt hat zur Zeit keine geeigneten Flächen im Besitz, die  für „bezahlbaren Wohnraum“ genutzt werden könnte. Die Verwaltung bemüht sich aber sehr, mit Landwirten zu sprechen und dafür zu werben, dass sie passendes Land an die Stadt verkaufen. Das sei allerdings sehr schwierig, weil die Landwirte lieber ihr Land behalten wollen oder es verpachten, statt an die Kommune zu verkaufen.

Dip.-Ing. Gerhard Joksch Stadt,- und Entwicklungsplaner aus Münster machte deutlich, wie wichtig es ist, den Bedarf eindeutig zu ermitteln um sich dann mit allen erforderlichen Mitteln wie ein Umlegungsverfahren an die Umsetzung zu begeben. Des Weiteren kann es sehr hilfreich sein, wenn eine Stadt in der Größenordnung wie Kempen eine eigene Wohnbaugesellschaft gründen würde. Einig waren sich die Referenten darüber, dass es in Kempen einen eigenen  städtischen „Wohnungsbau – Chef geben sollte oder zumindest die weitere Entwicklung zur Chefsache erklärt wird.

Bei der Klausurtagung am 10./11. Dezember werden die Grünen Kempen dann weiter über unser Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum in Kempen zu schaffen, diskutieren.

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