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Anfrage an den Schulausschuss
erstellt von Monika Schütz-Madré
05.05.2010     Klicks:560     A+ | a-
Thema: Schülerinnen und Schüler mit Behinderung an den weiterführenden Schulen in Kempen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Rübo,
im Namen der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bitten wir Sie, nachfolgende Fragen im nächsten Schulausschuss zu beantworten.

Fragen:
1)
Ist es richtig, das zum kommenden Schuljahr (2010/2011) fünf SchülerInnen mit einer Lernbehinderung, die z. Zt. die Gemeinschaftsgrundschule in St. Hubert besuchen, nicht an einer weiterführenden Schule in Kempen aufgenommen werden können? Wenn dies so ist, welche Maßnahmen ergreift die Stadt Kempen, um diesen und zukünftigen SchülerInnen mit Lern(Behinderungen) künftig einen Besuch an einer weiterführenden Schule in Kempen zu ermöglichen?
2)
Wieweit sind die Kempener Schulen barrierefrei? Welche Massnahmen wurden bereits ergriffen? Welche sind für die Zukunft geplant?

Gründe für die Anfragen:
1)
„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Grundgesetz, Artikel 3 Abs. 2)
2)
Der Bundestag und der Bundesrat haben das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der Vereinten Nationen ratifiziert, d.h. der Vertrag gilt deshalb auch für die Bundesrepublik Deutschland und muss auch kommunaler Ebene umgesetzt werden. Diese UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verlangt einen inklusiven Ansatz.
Es muss jedem jungen Menschen das Recht zugebilligt werden, sich nach seinen Möglichkeiten zu bilden. In Inklusionsklassen (Schüler mit und ohne Behinderungen) erreichen behinderte SchülerInnen bessere Leistungen als in Sonderschulen – und die nichtbehinderten SchülerInnen werden hier genauso gefördert. Das Klassenklima wird in Inklusionsklassen deutlich verbessert und die Toleranz steigt.

Status: >
1.) eine integrative Lerngruppe, in der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf auch zieldifferenziert unterrichtet werden können, ist im Bereich des Sek I an den allgemeinbildenden Schulen derzeit nicht möglich.
An der Erich Kästner Realschule, der Martin Schule und am Thomaeum werden derzeit 17 Kinder mit Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung im Rahmen des gemeinsamen Unterrichtes zielorientiert unterrichtet.
2.) Es gibt in Kempen keine barrierefreie Schule

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