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Bündnis 90 - Die Grünen Ortverband Kempen - aktuelle Lokalpolitik aus Kempen, Kreis Viersen und NRW Nordrhein Westfalen
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Streetworker/in Jugendarbeit
erstellt von Monika Schütz-Madré
28.10.2013     Klicks:818     A+ | a-
Sehr geehrter Herr Rübo,
Sehr geehrter Herr Klee,
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 14.11.2013 folgenden

Antrag:
Wir beantragen zur Verstärkung der Jugendarbeit für den Stellenplan die Stelle für eine/n Streetworker/in aufzunehmen. Die entsprechenden Haushaltsmittel werden im Haushalt 2014 bereitgestellt.
Begründung:
Mit der bisherigen Jugendarbeit können nur Jugendliche angesprochen werden, die von sich aus den ersten Schritt machen. Jugendliche mit Problemen, die sich zurückziehen, können damit nicht erreicht werden und werden so leichte Beute für extreme Gruppierungen.
Um auch solche Jugendliche rechtzeitig zu erreichen und eine mögliche oder drohende „extreme“ Karriere zu verhindern ist eine aufsuchende, niedrig schwellige Jugendarbeit nötig.
Diese kann derzeit in Kempen mit dem vorhandenen Personal zusätzlich zu den sonstigen Aufgaben nicht geleistet werden.
Die Aufgabe des/der Streetworkers/in umfasst eine aufsuchende
• Straßen – Jugend- und Sozialarbeit
an Treffpunkten der Jugendlichen, mit dem Ziel, Kontakt zu Einzelnen und Gruppen aufzubauen und zu halten, z. B. in Parkanlagen, auf öffentlichen Plätzen, Kirchplätzen, vor Einkaufszentren, Schulhöfen, am Bahnhof etc. Dabei soll eine lebensweltbezogene Beratung Jugendlicher in ihren jeweiligen Alltagszusammenhängen erfolgen, mit dem Ziel, Hilfestellung und Unterstützung ohne Zugangsvoraussetzungen, d.h. niedrig schwellig und im selbstgewählten Setting der Jugendlichen zu bieten.
Dazu muss die Arbeit des/der Streetworkers/in bestimmte Qualitätsmerkmale aufweisen:
• möglichst regelmäßig an Treffpunkten präsent sein
• Arbeitszeit auf die Gewohnheiten der Jugendlichen abstimmen
• aktiv auf Jugendliche zugehen
• die eigene Position und Funktion transparent machen
• Vertraulichkeit und Diskretion wahren
• Kontakte prinzipiell auf freiwillige Basis stellen
• Grenzen und Regeln an den Treffpunkten respektieren
• bei aller Integration persönliche Distanz
Unser Antrag sollte als Start für ein zukünftiges ganzheitliches Konzept der Jugendsozialarbeit verstanden werden, das unter Einbeziehung von Experten (z.B. Schulen, Polizei etc.) weiter entwickelt werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Gez.
Joachim Straeten
Fraktionsvorsitzender

Monika Schütz-Madré
Stadtverordnete

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