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Fröbel-Aus: Eine letzte heiße Debatte
erstellt von Westdeutsche Zeitung
20.09.2012     Klicks:695     A+ | a-
Jetzt steht es endgültig fest: Die Schule im Kempener Norden wird aufgelöst.

Kempen. Es war eine letzte heiße Debatte rund um die Friedrich-Fröbel-Schule. Nach der Diskussion im Stadtrat am Donnerstagabend kam es dann aber doch zur erwarteten Entscheidung: Die Gemeinschaftsgrundschule im Kempener Norden wird wegen zu geringer Anmeldezahlen aufgelöst, die katholische Astrid-Lindgren-Schule bleibt bestehen. Die Stimmen von CDU und FDP sorgten für diese Entscheidung – die Gegenstimmen von SPD, Grünen und Freien Wählern Kempen (FWK) konnten nichts ausrichten.

Der sonst eher zurückhaltende CDU-Fraktionschef Wilfried Bogedain begründete lautstark, warum seine Fraktion am Aus der Fröbel-Schule und am Bestehen der Lindgren-Schule festhält: „Die Astrid-Lindgren-Schule leistet hervorragende Arbeit. Die Anmeldezahlen belegen das. Wir werden nicht zulassen, dass diese Schule aufgelöst wird.“ Dieser Meinung schloss sich die FDP an. „Vollkommen unabhängig davon, ob die Lindgren-Schule katholisch ist oder nicht. Die Zahlen entscheiden“, so Sven Superat (FDP).

Monika Schütz-Madré (Grüne) plädierte für die Auflösung beider Schulen und ein Bestimmungsverfahren, in dem über die Ausrichtung einer neuen Schule entschieden wird: „Nur so werden auch die Eltern miteinbezogen, die ihre Kinder in Zukunft zur Schule schicken.“ Diese Ansicht teilte auch Philipp Wachowiak (FWK). Irene Steeger (SPD) ging erneut auf die Problematik ein, dass Eltern aus dem Norden, die ihre Kinder nicht auf eine katholische Schule schicken möchten, nach St. Hubert oder in den Süden ausweichen müssten: „Das ist nicht zumutbar.“

CDU will auf eine „offene Entwicklung“ achten

CDU und FDP ließen sich aber nicht mehr umstimmen. Wilfried Bogedain erklärte aber, dass seine Fraktion darauf achten wird, dass es an der Lindgren-Schule eine „offene Entwicklung“ gibt. „Zum Beispiel mit dem Erhalt des Ganztagsangebotes der Fröbel-Schule“, so Bogedain.

Ob zur „offenen Entwicklung“ auch die Einführung von nicht-katholischem Religionsunterricht gehört, werden jetzt die nächsten Monate zeigen.

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