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Pressemitteilung
erstellt von Joachim Straeten - Fraktionsvorsitzender
07.12.2013     Klicks:686     A+ | a-
Sehr gewundert und auch verärgert hat uns Grüne die Aussage vom  Bauamtsleiter Herr von Oppenkowski in der Sitzung des Bau – und Denkmalausschusses am 02.12. 2013 zu der Toilettensituation in den Kempener Grundschulen. Die Schulpflegschaft der kath. Grundschule Wiesenstr. hat alle Fraktionen und die Verwaltung angeschrieben, um auf die Situation aufmerksam zu machen.

Daraufhin haben wir Grüne uns die Toiletten angesehen. Die Geruchsbelästigung , bedingt durch die über 50 Jahre alten Urinrinnen und genauso alten Leitungen in der Jungen Toilette ohne Wasserspülung sind nicht zumutbar! Die Äußerungen von Herrn Oppenkowski , der Geruch käme von einigen Urinflecken auf dem Boden und es läge an dem Verhalten der Schüler,-  die Toiletten seien technisch auf dem „neusten Stand“ und ohne Wasserspülung zudem noch umweltfreundlich und Kosten  sparend, sind an Zynismus kaum zu überbieten!

Die starke Geruchsbelästigung liegt weder am Verhalten der Schüler noch an mangelnder Reinigung durch die Reinigungskräfte. Auch nicht an mangelnder Erziehung der Eltern und der Lehrkräfte. Es ist nicht damit getan, Kontakt mit der Reinigungsfirma aufzunehmen, um mit stärkeren Reinigungsmitteln den  Geruch einzudämmen. Genau so wenig reicht es, zu glauben, mit einem neuen Anstrich könnte Abhilfe geschaffen werden. Wenn nach Meinung des Hochbauamtes alles in Ordnung ist, stellt sich uns die Frage, warum es nicht der Presse und auch Mitglieder anderer Fraktionen erlaubt wurde, sich ein Bild von der Situation vor Ort machen zu dürfen. Selbst in der Qualitätsanalyse der kath. Grundschule, die dem Schulausschuss in der letzten Sitzung vorgestellt wurde, ist die Toilettensituation bemängelt worden.

Die Toilettensituation an den Schulen ist seit Jahren bekannt und wird seit Jahren von der Politik bemängelt.  Sie nur zu bemängeln reicht nicht mehr! Die Sanierung der Toilettenanlagen muss in die Haushaltsberatungen 2014 aufgenommen werden und  höchste Priorität haben. Uns ist bekannt, dass das Bauamt gerne immer wieder das Argument  anbringt, stark überlastet zu sein. Um das Bauamt nicht zu sehr zu überfordern, fordern wir, eine externe Firma zu beauftragen, zu überprüfen, wie die starke Geruchsbelästigung  zu beheben ist und notfalls die Sanierung der Toilettenanlage ebenfalls von  einer externen Firma durchführen zu lassen.

Wir werden es auf keinen Fall mehr zulassen, dass das Toilettenproblem in die weite Zukunft gestellt wird.

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