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Schul-Toiletten: Bauamt weist Kritik zurück
erstellt von Rheinische Post - ANDREAS REINERS
04.12.2013     Klicks:859     A+ | a-
Kempen.Beim Hochbauamt ist man verärgert über die Vorwürfe der Politiker in Sachen Schule Wiesenstraße.
Den schwarzen Peter will sich Kempens Hochbauamtsleiter Christian von Oppenkowski nicht in die Schuhe schieben lassen. Nach der teilweise recht heftigen Kritik der Schulpolitiker am Zustand der Toiletten in der Katholischen Grundschule an der Wiesenstraße, wehrte sich von Oppenkowski am Montagabend in der Sitzung des Bau- und Denkmalausschusses.

Als CDU-Fraktionsgeschäftsführer Peter Fischer gegen Ende der öffentlichen Sitzung des Gremiums unter dem Tagesordnungspunkt "Anfragen" das aus Sicht etlicher Ratskollegen drängende Thema ansprach, machte der Hochbauamtsleiter seiner Verärgerung Luft. Wie berichtet, hatten Mitglieder des Schulausschusses zuletzt den Zustand der Toiletten heftig kritisiert. Sie sehen Sanierungsbedarf, vor allem die veraltete Urinierrinne in der Jungen-Toilette stinkt den Politikern. Schuldezernent Michael Klee hatte die Schuld indirekt den Kollegen vom Hochbauamt in die Schuhe geschoben. Sie seien so sehr überlastet, dass sie für die Planung einer Sanierung der Schultoiletten an der Wiesenstraße bislang keine Zeit gehabt hätten.

Hochbauamtsleiter von Oppenkowski wies die Vorwürfe mit aller Deutlichkeit zurück. Die als veraltet bezeichnete wasserlose Urinierrinne sei aus seiner Sicht durchaus zeitgemäß, erspare sie der Stadt Wasserkosten. Sie werde regelmäßig gereinigt. Das Problem liegt nach Ansicht des Amtsleiters ganz woanders: Wenn Kinder – aus welchen Gründen auch immer – lieber auf den Fußboden pinkelten, anstatt die Rinne zu benutzen, setze sich der Urin in den Fugen der Bodenfliesen derart fest, dass er bei der Reinigung kaum zu entfernen sei.

Das Verhalten der Kinder stinke da eher zum Himmel als mögliche Versäumnisse des Hochbauamtes. Die Eltern sind nach Meinung des Amtsleiters in der Pflicht, sollten ihre Kinder anhalten, sich in den Schultoiletten – das gelte auch für andere Schulen in der Stadt – angemessener zu verhalten. Eine Rinne sei zudem besser zu reinigen als Urinierbecken, betonte von Oppenkowski. Allenfalls ein neuer Farbanstrich sei für die Toilette nötig.

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