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Live-Musik, Bierchen und Freunde
erstellt von Westdeutsche Zeitung
10.08.2015     Klicks:947     A+ | a-
„Rock an der Burg“ traf mit Festival-Charakter den musikalischen Nerv von Jungen und Älteren.
Das Konzert „Rock an der Burg“ wird Roland Rangosch wohl ewig in Erinnerung bleiben. Die erste Auflage des Mini-Festivals war am Samstagabend der würdige Abschluss seines Junggesellenabschieds. „Die Jungs haben mich heute total überrascht“, sagte der St. Töniser begeistert. Nach einer Kanutour auf der Niers ging´s für seine achtköpfige Truppe mit dem Planwagen zum Rock auf dem Parkplatz vor der Burg. Genau der richtige Ort, um bei guter Musik abzufeiern.

Die Grünen haben das Event organisiert. Die erhoffte Zahl von 250 Besuchern wurde ohne Probleme erreicht. „Die Idee zu so einer Veranstaltung kam im vergangenen Wahlkampf“, sagte Grünen-Politikerin Monika Schütz-Madré. Vor einem Jahr sei die Vorbereitung eines Konzerts aufgrund der Wahl nicht zu bewältigen gewesen. Mit „Rock an der Burg“ wollte die Partei insbesondere Jugendliche ansprechen. „Wir wollen, dass in Kempen endlich ein Kulturangebot für junge Leute geschaffen wird“, so Schütz-Madré. Dieses gebe es bislang nicht.

Janek Staeten, selbst Musiker, stellte Programm zusammen

„Die Resonanz in den sozialen Netzwerken war gut“, sagte Schütz-Madré. Bei der Planung hatte sie den richtigen Mann in ihren Reihen. Gemeint ist Janek Straeten, Jung-Grüner und Mitglied der Rockformation „Coast of Life“. Er stellte das Programm zusammen und musste feststellen: „Es war schwierig, Kempener Bands zu finden, die Zeit und Lust haben. Zudem hatte ich schon einen gewissen Qualitätsanspruch.“ Letztlich ist ihm trotz aller Widrigkeiten eine gute Auswahl gelungen.

Den Auftakt bildeten Straeten und seine Band selber. Da der Schlagzeuger im Urlaub war, trat Straeten im Duett mit Simon Berg auf. Sie präsentierten mit Gitarre und Gesang ein gefühlvolles Akustikset. Die Bandbreite reichte von Klassikern wie Simon & Garfunkels „The Boxer“ bis zu modernen Hits wie Ed Sheerans „I See Fire“.

Mit dem Auftritt von „Drive Party“ kam die Sause richtig in Schwung. Die vierköpfige Formation hielt, was ihr Name verspricht. Mit dem typischen Partyrock-Repertoire aus Titeln wie „Hold The Line“ und „Zu spät“ brachte die Coverband das Publikum zum Mittanzen und Klatschen.

AUFGESCHNAPPT
AUSBLICK
Die Grünen haben bereits die Idee, ein weiteres Konzert zu organisieren. Sie können sich vorstellen, ein Benefizkonzert für Flüchtlinge auf die Beine zu stellen. Am Samstag war der Eintritt frei, da sich das Event insbesondere an Jugendliche richtete.
PLANUNG
Bald veröffentlicht die Band „Linus“ ihr erstes Studioalbum mit dem Titel „Heart To Be King“.
FREUDE
Der Band „Drive Party“ hat der Abend in Kempen offenbar bestens gefallen. Auf ihrer Facebookseite bedankte sich die Formation gestern für einen „Wahnsinns-Abend an der Burg“.
VERSORGUNG
Das Catering übernahm Christoph Wefers, Wirt der Altstadtkneipe Mauli’s.

Höhepunkt des Abends war die Show der Gruppe „Linus“. Erst zum zweiten Mal hatten die Kempener seit ihrer Gründung 2012 die Möglichkeit, in ihrer Heimatstadt zu spielen. Bislang gab es schließlich kein Rock-Festival. „Für uns war sofort klar, dass wir bei ,Rock an der Burg’ spielen wollen“, sagte Sänger und Gitarrist Felix Woitschig. Seine Band schreibt ihre Songs selber. Mit diesen hatten die Musiker bereits erste Erfolge. 2013 siegten sie beim Young-Talents-Wettbewerb. Daher durften sie vor 5000 Menschen das Viersener Festival „Eier-mit-Speck“ eröffnen. Auch in Kempen heizten „Linus“ dem Publikum mit ihren Titeln, in denen es häufig um Herzschmerz, Liebe und Frauen geht, bestens ein.

Alle Bands sorgten generationenübergreifend für Begeisterung. Denn „Rock an der Burg“ punktete neben ausgelassener Stimmung mit seiner familiären Atmosphäre. Die jüngsten Musik-Fans tanzten an der Hand der Eltern, die Ältesten kamen mit dem Rollator. Alle feierten gemeinsam. Die Jugendlichen, an die sich das Konzert insbesondere richten sollte, waren fraglos in der Unterzahl. Das Fazit der jungen Leute fiel dennoch positiv aus, wie beim 16-jährigen Timo: „Es ist super, dass es so was mal in Kempen gibt. Livemusik und Bierchen mit den Freunden – so muss das sein.“
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