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Die Judenstraße wird gelblich und grobkörnig
erstellt von Monika Schütz-Madré
07.06.2015     Klicks:810     A+ | a-
Die Verwaltungsvorlage zur Pflasterung der Judenstr. sorgt im Vorfeld der Sitzungen wieder einmal für viel Diskussionsstoff.

Scheinbar ist für die Verwaltung schon alles klar – die Politik soll nur noch abnicken und was die Bürger/innen dazu meinen ist sowieso nicht relevant. Bürger/innen  und Politik frühzeitig in einen aktiven Entscheidungsprozess mit einzubeziehen ist  nach wie vor weder für den Bürgermeister noch seinem  Dezernent , Herr Kahl, ein erstrebenswertes Vorgehen, um Projekte mit einem hohen Investitionsvolumen auf den Weg zu bringen.

Bürgerbeteiligung  bedeutet für die Verwaltung -wie immer- nur Bürgerinformation.
Die Verwaltung hat ein fertiges Konzept und appelliert an die Mitglieder/innen  der Ausschüsse und des Rates, der Verwaltungsvorlage zuzustimmen. Auch die Stellungnahme des LVR spielt für die Verwaltung mal wieder keine Rolle.  Auch eine telefonische Anfrage unseres Fraktionsmitglieds, Dr. Michael Rumphorst, nach einer  grafischen Umsetzung des Vorschlags der Experten  des LVR wurde von Herrn Kahl leider abgelehnt.

Wie wir erfahren haben, sind  Anwohner und Geschäftsinhaber der Judenstr. absolut nicht mit den von der Verwaltung favorisierten und am Klosterhof  verlegten Pflastersteine  einverstanden. Ganz im Gegenteil.  Diese, nicht zu einer „historischen Altstadt“ passenden Pflasterung, wollen sie nicht!

Hinzu kommt noch die Empfindlichkeit der am Klosterhof verlegten Steine, denen schon nach nicht einmal 2 Jahren eine Abnutzung  und an manchen Stellen eine starke Verschmutzung anzusehen ist. Auch die Initiative „Denk mal an Kempen“  setzt sich für den  Schutz der „historischen Altstadt“ ein und lehnt dieses Pflaster ab!

Die Firma Berding  Beton , die die Steine für die Pflasterung am Klosterhof hergestellt und geliefert hat, wirbt auf ihrer Internetseite aktuell damit, dass die Judenstraße in der Kempener Altstadt ebenfalls die exklusiven Pflastersteine erhält. Da drängt sich für uns die Frage auf, ob es schon Absprachen zwischen der Verwaltung und der Fa. Berding Beton gibt und alternatives Pflaster der Politik nur zurückhaltend vorgestellt werden sollen?

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