In der Schulausschuss-Sitzung am 10. September 2026 wurden zwei zentrale schulpolitische Vorhaben einstimmig verabschiedet.
Sowohl unser Änderungsantrag zum Medienentwicklungsplan als auch unsere Initiativen zur Raumplanung der Grundschule St. Hubert haben die volle Zustimmung des Ausschusses erhalten.
- Medienentwicklungsplan (MEP):
Nachhaltig & wirtschaftlich digitalisieren
Bei der Fortschreibung des Medienentwicklungsplans 2027–2031 wurde unser Grüner Änderungsantrag mit den Punkten 1 bis 4 einstimmig angenommen.
Damit gelten künftig verbindliche Grundsätze für die städtische Schul-IT:
Erhalt vor Ersatz: Vorhandene, funktionsfähige digitale Infrastruktur wird weiter genutzt. Ein Austausch erfolgt nach tatsächlichem Bedarf und nicht allein nach Erreichen einer pauschalen Nutzungsdauer.
Wirtschaftlichkeit & Nachhaltigkeit:
Bei Beschaffungen müssen pädagogischer Bedarf, Chancengerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden.
Das setzt der Verwaltung den klaren Rahmen, bei künftigen Server- und Software-Strukturen auch kostengünstige Open-Source-Ansätze zu prüfen.).
Zeitliche Staffelung:
Große Reinvestitionsmaßnahmen werden zeitlich gestaffelt, um Belastungsspitzen im klammen städtischen Haushalt abzufedern.
Klare Kante beim Land NRW:
Keine vorschnelle Entscheidung über eine dauerhafte kommunale Finanzierungsverantwortung für die Dienstgeräte von Lehrkräften, solange das Land NRW seine Finanzierungspflicht nicht geklärt hat.
- Grundschule St. Hubert:
Auch bei der Priorisierung der Grundschulentwicklungsplanung wurde aufgrund unserer Initiative für de Standort St. Hubert eine erneute Prüfung der folgenden Punkte beschlossen:
Erhalt der Differenzierungsräume:
Wir sichern den Platz für individuelles und inklusives Lernen, damit bestehende Differenzierungsräume im vorhandenen Umfang erhalten bleiben.
Schnellere Mensa-Lösung:
Die Umgestaltung des Forumstraktes zur Essensversorgung wird als vorgezogene Maßnahme geplant und soll bis zum 2. Quartal 2028 umgesetzt werden.
Nutzung aller Potenziale:
Perspektivisch freiwerdende Gebäude auf dem Schulareal – wie das Johannes-Hubertus-Haus nach Auslaufen der Zweckbindung – werden fest in die weitere Raumplanung für OGS und Unterricht einbezogen.
Unser Fazit:
Ob digitale Infrastruktur oder moderne Lernräume vor Ort: Gute Bildungspolitik verbindet finanzielle Verantwortung mit echter Qualität für Schüler*innen und Lehrkräfte.
Danke an die Fraktionen für die konstruktive Zusammenarbeit!

