Erfolg im Ausschuss: Prävention von Wohnungslosigkeit wird fester Tagesordnungspunkt in Kempen

Eine Nahaufnahme eines zerdrückten, verschmutzten Pappbechers, der auf der Seite auf einem grauen Steinboden liegt. Im Inneren des Bechers befinden sich mehrere Kupfermünzen. Das Bild ist in warmem, natürlichem Sonnenlicht aufgenommen und wirft einen deutlichen Schatten nach rechts.
Foto von Nick Fewings auf Unsplash

Unserem Antrag zur Prävention von Wohnungslosigkeit in Kempen wurde in der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnen (ASW) einstimmig entsprochen. Damit rückt dieses wichtige soziale Thema regelmäßig in den Fokus der Stadtpolitik.

„ofW“ ist das offizielle Kürzel für von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen – „Ohne festen Wohnsitz“ statt der Angabe einer Wohnadresse. Auch in Kempen gibt es durchaus Betroffene.

Doch wie viele sind das überhaupt? Und finden sie alle Platz in den von der Stadt Kempen vorgehaltenen Wohneinrichtungen?

Prävention ist die beste Strategie
Da Vermeidung hier die beste Strategie ist, müssen wir genau hinschauen:

Welche präventiven Maßnahmen werden durch die Verwaltung ergriffen, um z. B. Räumungsklagen zu verhindern?

Wie können die entstehenden Kosten durch Förderprogramme des Landes oder des Bundes ganz oder teilweise gedeckt werden?

Diese Fragen sind relevant und erfordern einen regelmäßigen Blick auf den Sachstand. Um bei diesem Thema kontinuierlich auf dem aktuellen Informationsstand zu sein und bei Bedarf zeitnah aktiv werden zu können, haben wir beantragt, einen festen Tagesordnungspunkt „Sachstand Wohnungslosigkeit“ in der Herbstsitzung des ASW zu etablieren.

Wir freuen uns sehr über die einstimmige Zustimmung!