Grundschulentwicklungsplanung – Präsentation der Machbarkeitsanalyse


Wir machen uns ein Bild!

Gudrun de la Motte, Joachim Straeten, Swen Sann und Paula Straeten, haben die Grundschule in Sankt Hubert besucht. Folgende Fragen hatten sie im Gepäck:

Was zeichnet die Schule aus? Welche Standortvorteile gibt es?

Wie stellen sich die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort dar?

Können die Bestandsgebäude für die aktuellen und zukünftigen pädagogischen Ansprüche ertüchtigt werden. Gibt es zusätzliche Raumbedarfe?

Kann der Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz adäquat umgesetzt werden?

Wie stellt sich die Betreuungssituation insgesamt dar?

Wie ist die derzeitige Essenssituation und wie die Planung für die Zukunft?

Positiv:

Hauptgebäude, Nebengebäude und Erweiterungsbau verfügen derzeit über ausreichend Differenzierungsräume, Hauptgebäude und Nebengebäude zudem über großzügige Flurbereiche, die eine Umsetzung von pädagogischen Konzepten – nach entsprechender Ertüchtigung (Wärme, Schallschutz, räumliche Gestaltung, Mobiliar) – möglich machen.

Es sind ausreichend Schulhof- und Freiflächen vorhanden.

Es steht sowohl eine kleine Bewegungshalle, als auch die große Turnhalle zur Verfügung.

Die Essensituation wird sich durch die Nutzbarkeit des Forumgebäudes in Zukunft deutlich verbessern.

Das große „Aber“:

Der Verwaltungsbereich ist leider viel zu klein! Für derzeit 25 Lehrkräfte und weitere ca. 25 Mitarbeitende im OGS-Bereich stehen lediglich ein kleines Lehrerzimmer – erkennbar nicht alle 25 anwesend und trotzdem voll – und ein noch viel kleinerer Raum für das OGS-Personal zur Verfügung.

Zudem gibt es keine Möglichkeit für persönliche Gespräche, professionelle Besprechungen und erst recht keine Rückzugsmöglichkeiten oder Ruheräume.

Die geplante räumliche Trennung von Verwaltung und Lehrerzimmer torpediert die multiprofessionelle Zusammenarbeit.

Die Klassenräume, die in Zukunft alle zu Multifunkionsräumen für die gemeinsame Nutzung als Klassen- und OGS-Raum umgerüstet werden, sind hierfür – teilweise erheblich – zu klein.

Die Umnutzung und damit der Wegfall von Differenzierungsräumen ist an einer Schule des gemeinsamen Lernens pädagogisch nicht vertretbar. Zudem würde dies die Raumnot der zukünftigen Multifunktionsräume noch verstärken.

Wir sind der Meinung, das geht besser!

✓ Erhalt der Differenzierungsräume für die Bedarfe des gemeinsamen Lernens

✓ bauliche und gestalterische Ertüchtigung der großen Flurflächen als Ergänzung der zukünftigen Multifunktionsräume

✓ Verwaltungsräume an einem Ort – für ein professionelles Arbeiten und ein gelebtes Miteinander zwischen Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Betreuungspersonal und Verwaltungskräften