Die geplante Schließung der Geburtshilfe trifft unsere Stadt hart.
Und wir müssen ehrlich sagen: Wir gehen aktuell davon aus, dass sich der private Träger nicht mehr umstimmen lässt.
👉 Aber: Wir geben den Druck nicht auf.
👉 Und gleichzeitig kümmern wir uns darum, wie es jetzt weitergeht.
In Gesprächen mit Hebammen und werdenden Müttern wurde deutlich: Die Verunsicherung ist groß und die Situation für viele belastend.
Was bedeutet das konkret?
• Die Geburtshilfe wird nach Viersen verlagert
• Wege werden länger, gerade im ländlichen Raum
• Vertraute Hebammen gehen verloren
• Freiberufliche Hebammen stehen plötzlich vor existenziellen Fragen
Wenn sich der private Träger, Artimed, nicht mehr umstimmen lässt, braucht es mehr als eine Entscheidung:
👉 eine faire Übergangszeit für Familien und Hebammen
👉 Transparenz zu Fördermitteln und Entscheidungen
👉 und vor allem: neue Perspektiven für Kempen
Deshalb setzen wir uns konkret ein:
• für die Prüfung eines hebammengeleiteten Geburtshauses in Kempen
• für verlässliche Perspektiven und Unterstützung für die betroffenen Hebammen
• und für eine sozial verträgliche Übergangslösung für werdende Mütter und Fachkräfte (z. B. Schließung Ende des Jahres)
Dafür haben wir eine Anfrage gestellt und einen Prüfantrag eingebracht.
Wir wollen klären, was passiert ist. Bleibt es bei der Schließung braucht es jetzt gute Lösungen für Kempen, die Familien und unsere Hebammen.

