Ergänzungsantrag: Mehr Vielfalt und weibliche Vorbilder bei Kempens Straßennamen!

KI-generiertes Symbolbild: Ein Straßennamenschild mit der Aufschrift „Elisabeth-Selbert-Straße“ und einer darunterliegenden Legendentafel mit dem Text „1896–1986, Juristin und Mitbegründerin des Grundgesetzes“ vor einem unscharfen Hintergrund.
Symbolbild (KI-generiert)

Straßennamen sind das „gedruckte Gedächtnis“ unserer Stadt. Bislang zeigt dieses Gedächtnis jedoch ein deutliches Ungleichgewicht: Frauen sind im öffentlichen Raum Kempens stark unterrepräsentiert. Um das zu ändern, haben wir einen Ergänzungsantrag zur Straßenbenennung in den neuen Quartieren im Kempener Westen gestellt.

  • Vielfalt statt nur Politik: Wir fordern, den Personenkreis bei der Namensvergabe deutlich zu erweitern. Neben der reinen Kommunalpolitik sollen auch verdiente Menschen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Naturkunde und dem bürgerschaftlichen Engagement geehrt werden.
  • Bürger*innen beteiligen: Die Kempenerinnen sowie künftige Anwohnerinnen sollen bei der Namenswahl aktiv mitbestimmen können, beispielsweise über ein Online-Portal.
  • Geschichte sichtbar machen: Alle neu benannten Straßen sollen mit informativen Zusatzschildern (Legendentafeln) ausgestattet werden, um die Lebensleistung der geehrten Personen im Alltag greifbar zu machen.
  • Weibliche Vorbilder ehren: Wir schlagen gezielt beeindruckende Frauen für die Namensgebung vor. Dazu gehören lokale Persönlichkeiten (wie Basina Radermacher oder Luise Cramer) ebenso wie nationale Pionierinnen für Demokratie und Natur (z. B. Elisabeth Selbert oder Loki Schmidt).

Wir wollen die historische Chance bei der Erschließung der neuen Quartiere nutzen, um dieses alte Ungleichgewicht zu korrigieren.
Den kompletten Antrag mit allen vorgeschlagenen Biografien findet ihr als PDF zum Download.